Rundreise durch Westaustralien – Teil 2

2,5 Wochen mit dem Campervan durch Südwestaustralien

Fortsetzung von Reisebericht Teil 1 unserer Rundreise durch Westaustralien.

Esperance diente uns als Zwischenstopp, da unser eigentliches Ziel im Cape Le Grand National Park liegt.

Cape Le Grand Nationalpark – Lucky Bay

Frühmorgens machten wir uns auf den Weg in den Cape Le Grand National Park. Wir wollten möglichst früh beim Lucky Bay Campground ankommen, um noch einen der beliebten Stellplätze zu ergattern. Beim Eingang in den Park waren wir nicht alleine und wurden daher von Minute zu Minute etwas nervöser – also ich, denn Christian war wie immer die Ruhe in Person. Hier muss ich jedoch noch erwähnen, dass Samstag war und zudem noch Australia Day (26. Januar 2018).

Wir hatten jedoch Glück und ergatterten noch einen der letzten vier freien Stellplätze beim Lucky Bay Campground. Wir waren unglaublich glücklich an so einem schönen Ort, wenn nicht gleich der schönste Ort von Südwestaustralien, angekommen zu sein. Vom Campingplatz aus leuchtete die Lucky Bay mit ihrem schneeweissen Sand und dem türkisblauen Wasser.

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Lucky Bay ist einer der schönsten Strände Australiens. Zudem kann man hier Kängurus direkt am Strand begegnen.

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An der Lucky Bay war einiges los, denn viele Einheimische kamen hierher um den Australia Day an diesem wunderschönen Ort zu feiern. Das Wetter war grandios, beinahe keine Wolken und Sonnenschein pur. Als wir dann auch noch Kängurus direkt am Strand antrafen, war der Tag für mich perfekt.

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Ihr könnt euch ja vorstellen, wie viele Fotos ich nun auf der Kamera habe, welche ich alle gerne mit euch teilen möchte.

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Cape Le Grand National Park hat nebst der Lucky Bay noch einige andere Buchten zu bieten:

Thistle Cove

Zwischen Le Grand Beach und Lucky Bay liegt Thistle Cove – eine wunderschöne Bucht. Diese kann man von der Lucky Bay zu Fuss in etwa 30-60 Minuten über einen Pfad erreichen. Dieser Weg ist übrigens ein Teilstück der insgesamt 15km langen Küstenwanderung ‘Le Grand Coastal Trail’.

Der Küstenwanderweg ‘Le Grand Coastal Trail’ verbindet den Le Grand Beach mit der Rossiter Bay (eine weitere Bucht im Cape Le Grand Nationalpark, welche wir leider nicht besucht hatten). Die ganze Strecke ist 15km lang und startet beim Le Grand Beach. Von dort geht es zuerst Inland am Mt. Le Grand vorbei, dann zur Hellfire Bay, zur Thistle Cove und zur Lucky Bay. Am Strand an der Lucky Bay geht es dann bis zum Lucky Bay Lookout. Das letzte Stück führt über den Mississippi Hill bis zur Rossiter Bay. Die Wanderung kann an einem Tag gemacht werden. Es macht jedoch Sinn früh morgens loszulaufen. Anbei die Streckenabschnitte:

  • Le Grand Beach bis Hellfire Bay – Rund 3 Stunden – Streng
  • Hellfire Bay bis Thistle Cove – Rund 2.5 Stunden – Streng
  • Thistle Cove bis Lucky Bay – Rund 1 Stunden – Einfach
  • Lucky Bay bis Rossiter Bay – Rund 2 Stunden – Mittel

Hellfire Bay

Nebst der Lucky Bay hat uns die Hellfire Bay am besten gefallen. Das kristallklare Wasser mit dem schneeweissen Strand war einfach wunderschön anzuschauen. Die Hellfire Bay liegt zwischen Thistle Cove und dem Le Grand Beach.

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Le Grand Beach

Ein kilometerlanger Strand im Le Grand National Park ist der Le Grand Beach. Wir machten hier nur einen kurzen Stopp, um uns auch ein Bild von diesem Strand zu machen. Hier am Le Grand Beach befindet sich ein weiterer Campingplatz direkt am Strand, welcher sehr schön und ruhig gelegen ist. Christian und ich finden jedoch, dass die Aussicht auf die Lucky Bay um einiges schöner und somit nicht zu übertreffen ist.

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Falls noch Zeit bleibt, könnt ihr den Frenchman Peak im Cape Le Grand National Park erklimmen. Der Gipfel des Frenchmans Peak ist 262 Meter hoch und von hier aus hat man einen traumhaft schönen Ausblick auf den Nationalpark und seine Buchten. Vom Parkplatz sind es 3 km hin- und zurück, wofür man rund zwei Stunden einrechnen sollte. Der Weg ist mit Pfosten markiert und es geht konstant aufwärts. Die Felsen sind teils rutschig, bei trockenem Wetter mit guten Turn- oder Trekkingschuhen jedoch kein Problem.

Wir haben die Besteigung des Frenchmans Peak nicht gemacht, dafür haben wir die Aussicht vom Parkplatz umso mehr genossen.

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Da es uns bei der Lucky Bay so gut gefallen hat, blieben wir drei Nächte beim Lucky Bay Campground und genossen jeden Tag aufs Neue die traumhaft schöne Aussicht und das Wiedersehen mit den Kängurus.

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Lucky bay

Nach unvergesslichen drei Tagen im Cape Le Grand Nationalpark ging es für uns weiter zurück in Richtung Perth. Wir entschieden uns für eine Alternativ-Route, um noch etwas Neues zu sehen.

Wave Rock

Uns wurde gesagt, dass sich auf der Strecke zwischen Esperance und Perth eine gigantische versteinerte Welle befindet. Wir wollten uns dies nicht entgehen lassen und fuhren mit unserem Campervan die gefühlt endlos lange Strecke durch die eintönige Landschaft.

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Am Nachmittag erreichten wir dann endlich unseren Campingplatz, welcher sich unmittelbar neben dem Naturwunder, dem Wave Rock, befindet. Wir wurden vom Anblick der gigantischen Welle nicht enttäuscht.

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Im separaten Bericht erfahrt ihr mehr über die perfekte Welle Australiens.

Pinnacles Desert, Cervantes

Wir verbrachten die Nacht beim Wave Rock Campground und fuhren dann am nächsten Tag früh los, um eine weitere längere Strecke hinter uns zu bringen. 530km! von Hyden befinden sich erneut interessante durch Erosion entstandene Kalksteingebilde, die wir uns auch nicht entgehen lassen wollten.

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Ein Besuch bei der Pinnacles Desert kann ich euch nur empfehlen, denn der Anblick dieser sogenannten «Pinnacles» ist sehr beeindruckend. Meiner Meinung nach waren diese Steinsäulen für mich spannender anzuschauen als der Wave Rock, da jede einzelne anders war.

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Hier findet ihr mehr Bilder und Informationen zu der Pinnacles Desert.

Unsere Camping-Zeit neigte sich annehmlich dem Ende zu. Wir verbrachten die zwei letzten Tage rund um Fremantle am Strand und sagten dann schweren Herzens unserem Campervan «adieu». Eigentlich freuten wir uns auch ein wenig auf ein richtiges Bett und etwas Privatsphäre. Was wir in Perth erlebt hatten und was wir auf keinen Fall verpassen wollten, erfahrt ihr im nächsten Bericht.

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