Moorea – die kleine Schwester von Tahiti

Sieben wundervolle Tage verbrachten wir insgesamt auf den Cookinseln. Mit einem Direktflug ab Rartotonga ging es für uns weiter nach Tahiti. Der Flug dauerte ca. 2 Stunden und 40 Minuten und war daher sehr angenehm. Wir landeten kurz vor Sonnenuntergang in Papeete, der Hauptstadt von Tahiti. Die Einreise verlief problemlos und daher auch ziemlich schnell. Begrüsst wurden wir auch hier mit Ukulelen-Klängen und einer Tänzerin, was uns auch hier direkt Aloha-Feeling vermittelte.

Mit dem Taxi sind wir zur Unterkunft Tiare Tahiti gefahren und suchten dann vor Ladenschluss noch eine Apotheke für mich auf. Leider hatte ich auf den Cookinseln noch eine leichte Sonnenallergie eingefangen. Wir waren daher froh wieder in einer etwas grösseren Stadt zu sein, obwohl uns der Verkehr, der Lärm, die Baustellen sowie der Uringestank in den Gassen etwas überrumpelte.

Im Restaurant Le Sully gab es für uns noch ein leichtes Abendessen bevor wir dann hundemüde (man konnte meinen wir seien von der Schweiz nach Tahiti angereist) ins Bett fielen.

Wissenswertes über Moorea

Moorea ist eine Insel mit 17.000 Einwohnern im Südpazifik, die zu Französisch-Polynesien gehört. Moorea liegt in Sichtweite zu Tahiti und wird daher oftmals auch als “die kleine Schwester von Tahiti” bezeichnet. Die höchste Erhebung ist der   mit einer Höhe von 1.207 Metern. Das Klima ist tropisch-warm (meist zwischen zwischen 28 und 30 °C). Die regenreichsten Monate sind Dezember bis Februar, trockener sind die Monate Juli bis September.

Anreise nach Moorea

Am nächsten Tag sind wir zu Fuss mit unserem Gepäck zum Hafen gelaufen – und hier waren wir einmal mehr froh darüber, dass wir uns für Roll-Trolleys entschieden haben!

Es gibt zwei Fähranbieter (Terevau & Aremiti) für die Strecke von Papeete nach Moorea, die zu unterschiedlichen Uhrzeiten fahren. Wir haben uns für die Gesellschaft Aremiti entschieden, welche uns in nur 30 Minuten zur Nachbarsinsel brachte.

Tahiti

Am Hafen hatten wir uns für den günstigen öffentlichen Bus entschieden, welcher uns für 300 XPF pro Person (ca. 3.- CHF) zu unserem Hotel brachte.

Moorea

Unsere Unterkunft auf Moorea

Auf Empfehlung eines Freundes haben wir bereits in Australien das Hotel Les Tipaniers vorab gebucht. Obwohl es erst morgen war, konnten wir glücklicherweise schon unser Bungalow beziehen. Wir hatten mit unserem Garden-view-Bungalow echt ein Glücklos gezogen, denn wir hatten einen tollen Meerblick! Ich kann euch dieses Hotel sehr empfehlen, da es eines der wenigen Hotels ist, bei welchem das Preis-Leistungsverhältnis stimmt. Wie bereits auf den Cookinseln sind die Hotelpreise auch hier auf Tahiti nicht ohne.

Les TipaniersLes Tipaniers

Wer es noch günstiger haben möchte, der sucht sich eine Unterkunft über Airbnb. Für die letzten drei Tage auf Moorea wechselten wir auf eine am Hügel liegende Unterkunft. Wir hatten die ganze obere Etage für uns alleine. Zudem verfügte diese Unterkunft über eine Küche und so konnten wir auch wieder Kochen und so einiges an Geld sparen.

Airbnb

Schnorcheln mit Rochen und Haien

Die nächsten Tage verbrachten wir vor allem mit Entspannen, Schnorcheln und Kayakfahren. Von unserem Hotel gelangt man mit dem Kayak in nur 10 Minuten zum bekannten Spot, wo sich Schwarzspitzenhaie und Rochen befinden. Obwohl diese friedlich um uns herumschwammen, war uns ab und zu doch etwas mulmig zumute. Es war jedoch ein absolutes Highlight und so mussten wir einige Tage später ein zweites Mal zu diesem Spot paddeln.

MooreaMooreaMooreaMooreaMoorea.

4WD Safari Tour quer durch Moorea

Neben den beiden Lagunen prägen hauptsächlich Berge die Landschaft von Moorea. Die Berge sind von Regenwäldern und fruchtbaren Tälern übersät. Wir buchten eine vierstündige 4WD Safari Tour durch das interessante Inselinnere. Die Tour beinhaltete Stopps bei einer Ananas und Vanilleplantage, bei einer Saft-Fabrik sowie bei unglaublich schönen Aussichtspunkten.

4WD Safari Tour4WD Safari Tour4WD Safari Tour4WD Safari Tour

Magic Mountain Overlook

Die Fahrt auf den Magic Mountain mit dem 4WD war abenteuerlich und man musste sich gut festhalten, da es echt geholpert hatte. Oben angekommen hat man eine tolle Aussicht. Von hier überblickt man einen grossen Teil dieser traumhaft schönen Insel und kann sich an der Farbenvielfalt der Lagune erfreuen.

4WD Safari Tour

Belvedere Lookout

Die 4WD Safari Tour ging durch das Inselinnere weiter bis wir schlussendlich beim Belvedere Aussichtspunkt angekommen sind. Der Belvedere Lookout bietet ein atemberaubendes Panorama über die zwei bekannten Lagunen (Cook’s Bay und Opunohu Bay). Bei der Rückfahrt fuhren wir der geteerten Strasse entlang. Somit kann dieser Aussichtspunkt, im Gegensatz zum Magic Mountain, auch gut auf eigene Faust (z.B. mit dem Scooter) besucht werden. Wer super sportlich sein möchte, kann selbstverständlich auch zum Aussichtspunkt wandern.

4WD Safari Tour

Roller mieten und die Insel auf eigene Faust erkunden

Wer etwas mehr von Moorea sehen möchte, mietet am besten ein Auto oder einen Roller. Auf der Insel hat es kaum Taxis und der öffentliche Bus fährt auch nicht so regelmässig um die Insel. Zum Glück bot unser Hotel Les Tipaniers gratis Fahrräder an. Diese waren zwar nicht im besten Zustand, reichten jedoch völlig aus, um im nahegelegenen Tante-Emma-Laden einige Esswaren zu besorgen.

Da wir doch etwas mehr als nur den Strand und die Läden rund um unser Hotel sehen wollten, mieteten wir uns für 24h einen Roller und düsten einmal um die Insel.

Moorea

Die Strände von Moorea

Da die grossen Resorts ihre eigenen Privatstrände haben, darf man diese nur mit einem teuren Tagespass mitbenutzen. Es gibt auf der Insel jedoch drei bzw. vier öffentliche Strände (Temae Beach, Ta’ahiamanu Beach, Tiahura Beach). Das ‘Les Tipaniers’ Hotel verfügt über einen kleinen Strand, welcher auch öffentlich zugänglich ist

Les Tipaniers Beach

MooreaMooreaMoorea

Ta’ahiamanu Beach

Moorea

Verpflegung auf Moorea

Da die meisten Produkte mit dem Schiff von Frankreich importiert werden, sind diese eher teurer. Im Vergleich zu den Cook Islands sind die Preise jedoch moderat. Zudem hat man hier ein viel grösseres Angebot und frische Früchte sind hier an jeder Ecke zu finden. Hier muss ich zudem erwähnen, dass Mooreas Ananas zu den leckersten und süssesten der Welt gehören. Nebst dem französischen Weissbrot findet man in den Supermärkten auch viele Milchprodukte, welche wir Schweizer ja sehr gerne mögen 😉

Auf der Insel hat man jedoch auch die Möglichkeit auswärts in einem Restaurant zu essen. Viele der Restaurants bieten sogar ein gratis Pick-up und Drop Off Shuttle an. Dieser Service ist vor allem hilfreich, wenn man wie wir kein Auto bzw. Roller für die ganze Zeit des Aufenthaltes gebucht hat.

Da wir mit einem begrenzten Budget nach Französisch-Polynesien gekommen sind, haben wir hauptsächlich selber gekocht und so einiges an Geld sparen können.

Moorea

Insgesamt hat uns unser Aufenthalt auf Moorea sehr gut gefallen. Warum wir jedoch trotzdem froh waren die Insel zu verlassen, erfahrt ihr im nächsten Bericht.

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