El Nido, Palawan

El Nido ist das Tor zum grossartigen Barcuit-Archipel und daher ein sehr bekanntes und beliebtes Reiseziel auf der philippinischen Insel Palawan. Die Stadt liegt eingebettet zwischen hoch aufragenden Kalksteinklippen und der Barcuit Bay. Wir waren von der Umgebung bereits auf der Fahrt vom Flughafen zum Hotel sehr beeindruckt.

Wer sich ein Zimmer in der Stadt nimmt, hat es zwar nicht weit zu den Restaurants und Strandbars, befindet sich aber auch mittendrin im städtischen Alltag und Lärm.

Wer dem Lärm und dem Touristenrummel etwas entgehen möchte, wird sich in Corong Corong wohl fühlen. Corong Corong, ein kleiner Strandort am ruhigen Caalan Beach, ist ca. 5 Minuten von El Nido entfernt. Wir haben uns für den ruhigeren Ort entschieden und waren damit sehr glücklich. Im Gegenteil zu unserer Unterkunft, dem Greenviews Resort, welches unserer Meinung nach zu gute Bewertungen im Internet sowie im Lonely Planet hat. Die Zimmer, das Essen sowie der Service waren nicht gut. Die Fahrt mit einem Tricycle vom Flughafen nach Corong Corong kostet 150 PHP und dauerte ca. 15 Minuten. Corong Corong selbst hat ein paar nette Strandbars, von wo man den Sonnenuntergang perfekt geniessen kann.

Da die guten Restaurants in Corong Corong eher schwierig zu finden sind und ansonsten auch nicht viel läuft zieht es jeden früher oder später nach El Nido Town. Eine Fahrt mit dem Trycicle von Corong Corong nach El Nido dauert ca. 5 Minuten und kostet 50 PHP.

Das Highlight von El Nido ist die Bucht mit seinen vielen Restaurants und Strandbars, wo somit auch am meisten los ist. Hier kann man in einer der vielen Bars gemütlich sitzen und das bunte Treiben beobachten. Das El Nido Boutique & Art Café ist nicht nur eine gute Adresse, um Touren, Tickets und sonstige Aktivitäten zu buchen – es ist ausserdem auch eine exzellente Wahl um gut zu Essen.

Island-Hopping rund um El Nido

DIE beliebteste Aktivität in El Nido sind Insel-Hopping und Schnorcheln rund um den Barcuit-Archipel. Angeboten werden immer 4 Touren: Tour A, B, C und D:

  • Tour A: Small Lagoon, Big Lagoon, Simizu Beach, Secret Lagoon, 7 Commandos Beach
  • Tour B: Pangulasian Island, Snake Island, Cudognon Cave, Cathedral Cave, Pinagbuyutan Island
  • Tour C: Helicopter Island, Hidden Beach, Matinloc Shrine, Star Beach, Secret Beach
  • Tour D: Cadlao Lagoon, Pasandigan Beach, Paradise Beach, Natnat Beach, Bukal Beach

Die Preise weichen nicht grossartig voneinander ab, wobei manche Anbieter die Schnorchelausrüstung extra berechnen; das Mittagessen (gegrillter Fisch, Reis, Salat, Obst und Wasser) ist aber immer inbegriffen. Die Kosten liegen zwischen 1200-1400 PHP pro Person.

Wer selbst etwas aktiv sein möchte mietet sich ein Kajak. Man kann so gut wie an jeder Ecke Kajaks mieten und die Gegend auf eigene Faust erkunden. Wir haben für 500 PHP ein Kajak in Corong Corong gemietet und sind zu wunderschönen Strände, wie der Lapus-Lapus Beach oder Seven Commandos Beach, gepaddelt. Der letztere Strand hatten wir beinahe für uns alleine, bis dann ca. um 15.00 Uhr alle Boote am Strand eintrafen.

Lapus Lapus Beach

7 Commandos Beach

Da uns das Paddeln mit dem Kajak so gut gefallen hat, haben wir am darauffolgenden Tag im El Nido Boutique & Artcafé eine Kajaktour (Tour A inkl. Kajak) gebucht.

Island Hopping – Tour A

Wie bereits erwähnt sind die Touren DAS Highlight in El Nido, somit wird einem auch an jeder Ecke diese Touren angeboten. Die beliebtesten Touren sind Tour A und Tour C oder eine Kombination aus beiden. Da wir genügend Zeit für El Nido einplanten, wollten wir möglichst viele Touren machen, somit entschieden wir uns dann auch für die Erste, Tour A.

Nach einem leckeren Frühstück beim Art Café, waren wir für die Tour gestärkt. Diese startete um 8.30 Uhr beim Art Café. Nachdem wir die am ersten Tag eher bewölktes Wetter hatten, ging es für uns mit Sonnenschein auf eine der angebotenen Touren.

Um auf unser Boot zu gelangen mussten wir durchs Wasser laufen. Wir waren sehr froh um unseren Drybag, welchen wir am Vorabend noch zusätzlich gekauft hatten. Um 9.00 Uhr war es dann soweit und wir fuhren hinaus aufs Meer. Leider waren wir nicht alleine unterwegs, alle anderen Boote sind zeitgleich losgefahren. Hier muss ich leider auch erwähnen, dass all diese Boote zu 80% den gleichen Ablauf haben.

Small Lagoon

Der erste Halt machten wir bei der Small Lagoon, zusammen mit dutzend anderen Booten. Christian und ich waren bereits das erste Mal enttäuscht. Die Fotos mit den einsamen Buchten haben wir uns etwas anders vorgestellt. Wir wollten es uns jedoch nicht nehmen lassen und erkundeten mit dem Kajak die Lagune. Sie ist wunderschön – wären da nur nicht so viele Menschen. Da nicht alle so geübt waren mit dem Kajak, kam es mir teilweise vor wie beim Autoscooter.

Big Lagoon

Nach ca. 45 Minuten ging es weiter zur Big Lagoon. Wie es der Name schon verrät, ist diese Lagune viel grösser. Glücklicherweise verteilen sich hier die Menschen recht gut und so hat man teilweise das Gefühl beinahe alleine hier zu sein.

Secret Lagoon / Simizu Beach

Die Secret Lagoon befindet sich gleich neben dem Simizu Beach. Hier machten viele andere Boote auch Halt und wir mussten regelrecht anstehen um die Secret Lagune anschauen zu können. Daher, alles andere als ein Secret!

Beim Simizu Beach kamen wir in den Genuss eines leckeren Mittagessens mit frisch gegrillten Fisch, Schwein, sowie Reis, Salat und Obst.

7 Commandos Beach

Nach dem Mittagessen ging es zurück in Richtung El Nido in Richtung 7 Commandos Beach. Leider hat sich das Wetter zu diesem Zeitpunkt etwas verschlechtert und es war bewölkt. Die Fahrt dauerte eine Weile und alle auf dem Boot waren sehr müde. Der 7 Commandos Beach kannten Christian und ich bereits, denn wir waren einen Tag zuvor mit dem Kajak dort. Es war jedoch auch das zweite Mal sehr schön, nur dass wir den Strand nicht mehr für uns alleine hatten. Statt zu schnorcheln, baden oder zu schlafen gönnten wir uns zusammen mit den anderen ein gemütliches Bier.

So ging ein schöner, spannender jedoch sehr hektischer Tag zu Ende und hinterliess uns einen eher touristischen Eindruck. Eigentlich waren wir eher etwas enttäuscht, denn so haben wir uns das irgendwie nicht vorgestellt. Die Lust an den restlichen Touren, ist auf jeden Fall verloren gegangen.

Wie wir die restlichen Tage in El Nido verbrachten, erfahrt ihr im nächsten Bericht!

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