Bohol und seine Chocholate Hills

Bohol, eine Trauminsel in den Philippinen – für uns war klar, hier müssen wir unbedingt hin.

Nach einem angenehmen, jedoch sehr langen Flug sind wir endlich in Cebu angekommen. Die Airline Cathay Pacific hat uns echt positiv überrascht. Es gab verschiedene Snacks, welche man sich zu jeder Zeit zu sich nehmen konnte. Zudem hat die Unterhaltungselektronik einwandfrei funktioniert und wir konnten vier verschiedene Filme schauen. Also war der Flug um einiges angenehmer als der mit Air Madagaskar oder Air Meridiana 😉

Ausserhalb vom Flughafen von Cebu sind wir erstmals von der tropischen Hitze, dann von dutzenden Taxianbietern überrollt worden. Auf der rechten Seite des Flughafens befinden sich die offiziellen ‘gelben’ und ‘weissen’ Taxianbieter. Die Fahrt in Richtung Cebu City Downtown kostete uns ca. 600-800 PHP. Dort verbrachten wir eine Nacht im Palm Grass Hotel. Es war eine kluge Entscheidung noch einen kurzen Zwischenstopp in Cebu einzulegen, da wir von der langen Reise doch sehr müde waren. So nutzen wir den Nachmittag in Cebu, um ein wenig Schlaf nachzuholen. Zudem machten wir am späteren Nachmittag einen kurzen Ausflug an den Pier 1 und organisierten bereits vorab die Tickets nach Bohol (550 PHP/ Person), was wir sehr empfehlen können. Zudem empfehlenswert ist sich mit genügen Bargeld einzudecken. Auf Bohol selbst gibt es nur in Tagbilaran einen ATM.

Anreise – wie kommt man von Cebu nach Bohol?

Wer nach Bohol möchte kann entweder direkt von Manila oder Cebu nach Tagbilaran fliegen oder dann via Fähre nach Tagbilaran. Wir haben uns für diese Variante entschieden, da täglich mehrere Fähren in 2 Stunden nach Bohol fahren. Wir haben uns übrigens für das Unternehmen Ocean Jet entschieden.
In Tagbilaran angekommen, geht man am besten mit einem Taxi weiter. Die Kosten variieren je nach Destination. Wir haben vom Hafen bis nach Loboc 800 PHP bezahlt.

Was gibt es in Bohol zu sehen?

Chocolate Hills: Bohol ist weltweit bekannt für seine Chocolate Hills. Man weiss nicht so genau, wie die unzähligen kleinen Hügel auf Bohol entstanden sind und nirgendswo findet man eine Landschaft in dieser Art. Die Hügel sind mit grünem Gras bewachsen, welche sich in der Trockenzeit braun verfärben. Die Schokoladenhügel liegen in Carmen im Zentrum von Bohol. Die Chocolate Hills waren schön anzuschauen, jedoch haben wir uns diese Hügel etwas beindruckender vorgestellt.

Tarsier (Koboldmakis): Die kleinen Äffchen mit den grossen Kulleraugen sind die kleinsten Primaten der Welt und in dieser Art nur in Bohol auf den Philippinen anzutreffen. Tarsier sind sehr scheu, stressanfällig und heute vom Aussterben bedroht. Erleiden die kleinen, zerbrechlichen Tarsier zu viel Stress, begehen sie Selbstmord. Hier auf Bohol kann man die verschlafenen Tierchen hautnah beobachten. Das Tarsier Sanctuary setzt sich für die kleinen Tierchen ein und schaut, dass die Tiere artgerecht gehalten werden. Touristen müssen sich stets ruhig verhalten, nicht mit Blitz fotografieren und die Tarsier nicht berühren. Ein Besuch im Tarsier Sanctuary Bohol ist meines Erachtens umstritten, denn durch die vielen Touristen, welche massenmässig dorthin gebracht werden, sind die Tarsier dem Stress automatisch ausgesetzt, denn nicht alle Touristen halten sich an die oben genannten Regeln. Zudem haben wir uns gewundert wie diese Tierchen freiwillig genau neben dem Pfad in ihren von Menschen geschaffenen Nestern den ganzen Tag sitzen bleiben. Wir fragen uns ob es hier um das Wohl der Tiere oder doch mehr ums Ged geht.

Loboc River: Wer es etwas ruhiger mag, kommt für 1-2 Nächte hierher und geniesst die Idylle direkt am Fluss, paddelt auf einem Stand-Up oder erkundet die Natur mit einem Mountain Bike. Wir haben zwei Nächte in Loboc direkt am Loboc River verbracht (Fox & Firefly Cottages) und hatten eine wunderschöne Zeit, mitten in der Natur und fernab vom Tourismus.

Pangas Falls: Die Fahrt von der Hauptstrasse zu den Pangas Wasserfälle zieht sich etwas in die Länge (ca. 20 Minuten), da der Weg dorthin sehr holprig ist. Jedoch hat man währenddessen die Gelegenheit die schöne Umgebung zu geniessen.

Bohol selbst hat noch einige Sehenswürdigkeiten mehr anzubieten, wir haben uns jedoch auf die oben genannten Sehenswürdigkeiten begrenzt. Wenn ihr eine private Tour bucht, könnt ihr eure gewünschten Sehenswürdigkeiten dem Fahrer mitteilen.

Die Strände von Bohol befinden sich auf der Insel Panglao, welche mit einer Brücke mit Bohol verbunden ist und somit faktisch zur Insel Bohol gehört.

Alona Beach: Der wohl bekannteste und somit auch touristischste Strand auf Bohol ist der Alona Beach. Von hier aus kann man unzählige schöne Orte erkunden. Wer es ruhig mag ist hier falsch. Viele Boote parken direkt am Strand und somit ist der Platz zum schwimmen eher begrenzt.

Dumaluan Beach: Am Dumaluan Beach befinden sich zwei grosse, eher teure Resorts. Der Strand wird gepflegt und man findet somit weniger Seegras und auch weniger Boote. Dafür läuft hier eindeutig weniger als am Alona Beach.

Panglao sowie auch Bohol kann man gut mit einem Roller/Motorbike erkunden und sich so einen guten Überblick verschaffen. Roller kann man an jeder Ecke mieten, nur wer einen Helm möchte, sucht etwas länger. Die Kosten für ein Roller kostet 500 PHP pro Tag.

Wir haben einige Nächte am Alona Beach verbracht (Pyramid Beach Resort). Diese Unterkunft war unserer Meinung nach eine der schönsten direkt am Alona Beach. Zudem kann man hier sowie auch im Oasis Restaurant gleich nebenan sehr gut essen. Vom Alona Beach aus kann man eine der unzähligen Island Hopping Tour buchen. Wir haben uns direkt beim Hotel für die Virgin & Balicasag Island Tour entschieden, welche sehr schön war. Zuerst ging es direkt zur Balicasag Island zum Schnorcheln. Der Wellengang war sehr stark und das schnorcheln war somit sehr anstrengend. Der Schnorchelspot ist jedoch sehr schön und bekannt, um Schildkröten zu sehen.

Nach der Balicasag Island machten wir einen erneuten Schnorchelstopp. Danach ging es zur Virgin Island, eine kleine unbewohnte Insel mit einer langen Sandbank. Auf der kleinen Insel findet man einige kleine Essenstände, und leider auch Schmuckverkäufer, die etwas aufdringlich sind. Die Insel ist jedoch ein kleines Paradies, denn neben unzähligen Seesternen war sie ein perfektes Sujet für unsere Drone.

Die ersten Tage unserer langen Reise liegen somit bereits hinter uns und wir befinden uns bereits auf einer anderen Insel. Welche das ist und wie es uns gefällt, erfährt ihr im nächsten Bericht.

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