Monteverde / La Fortuna / Volcan Arenal

Nach 3 Wochen in Tamarindo wollte ich eine Abwechslung. So kam es mir gelegen, dass Athena am Freitag den letzten Schultag hatte und mit mir reisen wollte. Da ich zudem eine Auszeit von der Schule brauchte, beschloss ich eine Woche „frei“ zu nehmen. Ich habe die Schulleitung gefragt, ob es möglich sei, eine Woche zu fehlen und dafür eine Woche Privatunterricht zu bekommen. Sie sagten natürlich, dass es kein Problem sei, eine Auszeit zu nehmen, jedoch werden sie mir das Geld nicht zurückerstatten – das war mir jedoch bewusst. Betreffend Privatunterricht muss ich es nächste Woche nochmals mit der Schulleitung besprechen.

Am Freitag haben wir bei Budget Car Rental Tamarindo ein Auto gemietet. Wir konnten unser 4×4 am Samstagmorgen abholen. So packten wir am Freitag unsere Sachen. Und was entdeckte ich dabei??? Mein „gestohlenes“ iPad, welches die ganze Zeit im Safe an der Wand angelehnt war!!!! JESUS MARIA, wie konnte ich das nur übersehen? Auf jeden Fall war ich überglücklich mein iPad wieder zu haben.

Aber jetzt zum Trip. Am Samstag sind wir Richtung Monteverde gefahren. Die Strasse dorthin bzw. die letzten 40 Kilometer waren katastrophal. Dieser Weg war steinig und schwer!! 😉 So sind wir dann um ca. 14:30 Uhr in Monteverde angekommen. Leider war das Wetter nicht so schön und es hatte nur ca. 24 Grad. So mussten wir uns zuerst an die kältere Luft gewöhnen. Monteverde liegt 172 km nordwestlich von San José in der Cordillera de Tilarán, auf der Kontinentalscheide Costa Ricas in einer Höhenlage zwischen 1400 und 1700 m. Ausgangspunkt zu allen Sehenswürdigkeiten ist die kleine Ortschaft Santa Elena, die im Zentrum der Region gelegen ist. Das kleine Dorf ist stark vom Tourismus geprägt, und es bietet den Besuchern eine grosse Auswahl an Übernachtungsmöglichkeiten und Aktivitäten. So hatten wir uns auch eine Unterkunft in Santa Elena ausgesucht: Pension Santa Elena Dort angekommen buchten wir direkt eine Tour für am Abend. Beim „Night Walk“ sollte man viele Tiere sehen, Betonung auf SOLLTE. Bei Regen haben wir uns 2h lang im Jungle nach den Tieren umgeschaut. Zum Glück hatten wir einen Guide dabei, der die kleinen Krabbeltiere gesehen hatte. Jedoch hatten wir nur Spinnen, Schlangen, Frösche, Ameisen, Insekten, schlafende Vögel und einen Fuchs gesehen. TOLL! 😉 Am Sonntagmorgen wurden wir um 7:30 Uhr abgeholt. Wir buchten eine Canopy Tour mit Aventura. Es hat zwar geregnet, jedoch war es sehr lustig und abenteuerlich. Der Tarzan Swing am Schluss war die Krönung. Obwohl die Tour $45.- gekostet hatte, kann ich die Tour empfehlen. Danach fuhren wir zurück resp. nach Arenal/Fortuna. Athena war schon geübt mit den Strassen und deshalb benötigten wir für die schlimmen 40 Kilometer weniger Zeit als bei der Hinfahrt. Well done Athena!!! Und übrigens, ich war bei diesem Strassenabschnitt sogar eingeschlafen, hahaha.

In Arenal hat es leider auch immer noch geregnet. Den Arenalsee war somit nur halb so schön anzuschauen. Wir machten einen kleinen Halt im Café y Macadamia in Nuevo Arenal. Da gibt es leckere Süssigkeiten und einen wunderschönen Blick auf den See, natürlich nicht bei schlechtem Wetter. Da wir noch kein Hostel gebucht hatten, gingen wir danach direkt nach Fortuna. Im Lonely Planet haben wir ein gutes Backpacker gefunden: Arenal Backpacker Resort. Wir mussten uns nach der Reise zuerst einwenig ausruhen. Gegen 17:00 Uhr gingen wir dann in die Baldi Hot Springs. Nach 3 Wochen endlich wieder einmal heisses Wasser. Die Quellen hatten z.T. bis ca. 45 Grad, schon fast einwenig zu heiss. Athena und ich hatten die Hot Springs sehr genossen. Für nur $6 konnten wir dort auch noch Essen. Um 23:00 Uhr sind wir dann hundemüde ins Bett gefallen.

Am nächsten Tag gings um 7:00 Uhr bereits weiter. Wir wollten nun endlich den Volcan Arenal ohne Nebel sehen. Leider war er um 7:00 Uhr noch nicht ersichtlich. So hatten wir beschlossen eine kleine Wanderung zu machen. Es wurde immer wärmer und sonniger. So konnten wir glücklicherweise bevor wir Arenal verlassen hatten, den Volcan Arenal ohne Nebel betrachten.

Wir machten uns danach auf den langen Weg nach Jaco. Dort warteten zwei Freundinnen von der Schule auf uns. Lea und Julia sind bereits seit 2 Wochen in Costa Rica unterwegs. Vorher waren sie auch in der WAYRA Sprachschule. Der Weg von Fortuna nach Jaco war schwieriger als gedacht. Leider haben wir kein GPS 😦 und bei diesen Strassenbezeichnungen ist es nicht ganz einfach den Weg auf anhieb zu finden. Schlussendlich sind wir noch vor dem Sonnenuntergang angekommen und konnten den Abend mit den anderen Mädels geniessen. Morgen werden wir uns früh auf den Weg nach Manuel Antonio begeben, dies werde ich euch dann jedoch in einem anderen Beitrag zeigen.
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